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Elternratgeber des Monats Januar 2009

Christian Ankowitsch: Wir Jungs. Ein Handbuch für Väter, Söhne und andere Abenteurer.
"Wenn der Vater mit dem Sohne einmal ausgeht..." - vorbei sind die Zeiten, als der selten in Erscheinung tretende Papa seinem Sohn allein durch Eis- und Luftballonkauf oder lückenloses Aufzählen aller Fußballweltmeister seit 1950 Eindruck machen konnte. Mittlerweile wollen Väter mehr Zeit mit ihren Söhnen verbringen, und zwar nicht nur die sogenannte quality time, sondern Zeit, die allen Spaß macht... Wie so ein Vaterleben aussehen kann, das zeigt Christian Ankowitsch, selbst Vater zweier Söhne (derzeit 4 und 7 Jahre alt), in "Wir Jungs". Ankowitsch, der uns bereits in mehreren erfolgreichen Büchern mit wichtigem Wissen versorgt hat, versammelt eine inspirierende Mischung aus einfallsreichen Freizeitideen und praktischen Spieltipps, gewitzten Einfällen und (lebens-)klugen Reflexionen über Themen, die Väter beschäftigen: Wie man ein Erfinder wird, mit welchen Materialien man am besten baut, wie man vom Zehnmeterbrett springt - und stilsicher wieder runterklettert, wenn man sich doch nicht traut. Wie man sich verhält, wenn die Polizei vor der Tür steht, welche die besten Scherzartikel sind, und wie man die tollsten Raketen bastelt. Welche Dinge einem später Vorteile verschaffen, wozu die Dominanz der Frauen in der Kindererziehung führt und was körperliche Gewalt bedeutet - dies alles und noch viel mehr hat Platz in diesem unerlässlichen, schön gestalteten Kompendium für Väter, die ihren Mann stehen wollen.
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Elternratgeber des Monats Dezember 2008

Volker Baisch/Bernd Neumann: Das Väter-Buch.
Was macht einen guten Vater aus? Wie lassen sich Beruf und Elternschaft unter einen Hut bringen? Was kann ich tun, damit Partnerschaft und Sexualität lebendig bleiben? Werdende und frisch gebackene Papas beschäftigen viele Fragen. Volker Baisch und Bernd Neumann - selbst Väter von insgesamt acht Kindern - kennen sich im Papa-Kosmos bestens aus. Sie vermitteln das nötige Hintergrundwissen, gehen auf die häufigsten Ängste ein und zeigen, wie sich Probleme lösen lassen - egal, ob man(n) sich mehr Zeit für sich selbst wünscht oder fürchtet, als engagierter Vater im Kollegenkreis nicht mehr ernst genommen zu werden. Undogmatisch, humorvoll und praxisnah - ein Buch, das Mut und Lust macht auf die schönste Aufgabe der Welt! |
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Elternratgeber des Monats November 2008
Gertrud Ennulat, Kinder trauern anders

Wenn Trauer Kinder trifft, sind Erwachsene oft mit betroffen. Dieses Buch gibt konkrete Anregungen und hilfreiche Hinweise um Kinder richtig zu begleiten. Die Autorin legt ihr Hauptaugenmerk auf die Analyse. Sie will das für Erwachsene oft unverständliche Verhalten der Kinder entschlüsseln und bietet einfühlsame Begleitung an. Dabei legt sie ihr Augenmerk auf Gespräche mit Kindern, in denen die Technik des Spiegelns, der verbalen Rückmeldung (in Anlehnung an Carl R. Rogers) die Hauptrolle einnimmt. Die Trauer von Kindern läuft in der Praxis nicht nur Gefahr, von Erwachsenen übersehen, sondern auch falsch beurteilt zu werden. Zu Beginn verdeutlicht sie dies in einem Kapitel über Sprachschwierigkeiten, Sprachmuster einer blumigen Erwachsenensprache und deren Auswirkungen auf das Kind. Die Kunst der direkten Antwort auf die überraschenden Fragen der Kinder sowie das Anliegen, Kindern zu verstehen, wie sie selbst den Tod fantasieren, sind weitere aufschlussreiche Teile dieses Kapitels. Neben der Trauer von Kindern, die im Zentrum steht, wird auch überzeugend vermittelt, dass auch die übrigen Familienmitglieder involviert sind und sich gegenseitig beeinflussen. Hervorzuheben ist das Bemühen, die Angst vor dem Tod zu nehmen und Trauer als etwas Normales zu beschreiben, wobei sogar für komplizierte Konstellationen erstaunlich einfach erscheinende Erklärungen und Lösung angeboten werden. In dieser Einschätzung wird bereits deutlich, für welche Zielsetzung sich dieses Buch besonders eignet. Es kann als verantwortungsbewusster Ratgeber bezeichnet werden, der keine billigen Rezepte verkauft, sondern an die eigene Wahrnehmung und Gefühle der Leser appelliert und sie gleichzeitig ermutigt, in einer unterstützenden Form auf Kinder zuzugehen, ohne ihnen etwas aufdrängen zu wollen. |
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Elternratgeber des Monats September 2008

Alle Kinderkrankheiten, die zwischen Säuglingsalter und Pubertät vorkommen können, werden in diesem Ratgeber erwähnt. Das Buch ist klar strukturiert (Bei jedem Krankheitssymptom finden sich die Abschnitte „Was hat mein Kind?“, „Was kann ich tun?“, „Wann muss mein Kind zum Arzt?“, „Wann muss mein Kind ins Krankenhaus?“) und in klarer, verständlicher Sprache geschrieben. Auf Themen, die nicht direkt mit Kinderkrankheiten zu tun haben (z.B. gesunde Ernährung) wird verwiesen und Literatur genannt. Tipps und Selbsthilfemaßnahmen für die Pflege des kranken Kindes zu Hause sind eine wertvolle Ergänzung. |
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